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Dienstag, 11. Juli 2017

TuS Koblenz bietet FSV Mainz 05 eine Halbzeit lang die Stirn

Klares Chancenplus im ersten Durchgang – Favorit setzt sich am Ende mit 4:0 durch

Bild:
Foto: Didi Mühlen

Die TuS Koblenz hat dem 1. FSV Mainz 05 in einem Testspiel eine Halbzeit lang die Stirn geboten. Trotz eines klaren Chancenplus im ersten Durchgang musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander dem Bundesligisten letztlich mit 0:4 (0:1) geschlagen geben.

Gerade einmal sieben Minuten waren vor 1982 Zuschauern in Mörschied gespielt, da musste Sander bereits das erste Mal wechseln. Nach einem übermotivierten Ellenbogenschlag des Mainzers Giulio Donati gegen den Hinterkopf von Erik Wekesser konnte der Offensivspieler nicht mehr weitermachen, für ihn kam Felix Käfferbitz aufs Feld. Die erste Chance des Spiels gehörte dem FSV. Viktor Fischer probierte es von der linken Seite, sein Schuss ging ans Außennetz (12.). Auf der anderen Seite kam der aufgerückte Michael Schüler nach einer Ecke im Zentrum an den Ball, FSV-Keeper Jannik Huth packte sicher zu (13.). Es entwickelte sich eine muntere Partie. Für den Höhepunkt der Anfangsphase sorgte Kevin Lahn, der nach einem feinen Zuspiel von Dimitrios Popovits den gegnerischen Schlussmann mit einer fulminanten Direktabnahme prüfte (19.). Von einem Drei-Klassen-Unterschied war nichts zu sehen. Im Gegenteil: Die TuS bot dem Favoriten mehr als Paroli und hätte nach 25 Minuten die Führung verdient gehabt. Der auffällige Lahn spielte sich auf rechts frei, behielt die Übersicht und bediente mustergültig Dejan Bozic, der jedoch am Mainzer Torwart Huth scheiterte und damit das 1:0 verpasste. Stattdessen fiel auf der Gegenseite die etwas glückliche Führung des Bundesligisten. Nach einem Handspiel von Marco Müller entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, Pablo de Blasis ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte den Strafstoß sicher (29.). Wenig später wäre Philipp Klement fast das schnelle 2:0 gelungen, sein strammer Schuss wurde noch zur Ecke abgelenkt (32.). Kurz darauf brannte es im Mainzer Strafraum lichterloh. Michael Stahl verlängerte einen Freistoß von Andreas Glockner mit dem Kopf, Müller rauschte am Fünfmeterraum nur haarscharf am Ball vorbei (37.). In der 41. Minute hatte Bozic den Ausgleich vor Augen, sein Kopfball nach Glockner-Ecke ging am Kasten vorbei. Und die TuS weiter im Vorwärtsgang: Der flinke Lahn ließ auf der rechten Seite drei, vier Gegenspieler aussteigen und spielte den Ball quer zu Käfferbitz, der das Leder aber nicht an Torwart Huth vorbei bekam (43.).

Die TuS machte das Spiel, der FSV die Tore. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Karim Onisiwo per Kopf nach einem Eckball von José Rodrguez auf 2:0 (50.). Die Mainzer, die zur Pause munter durchwechselten, waren mit ihren zahlreichen frischen Kräften nun die druckvollere Mannschaft. In der 57. Minute kam Robin Quaison im Koblenzer Sechzehner an den Ball und schloss überlegt zum 3:0 ab. Der Bundesligist ließ in der Folge seine ganze Klasse aufblitzen. Jairo Samperio steckte das Leder zu Aaron Seydel durch, der die Kugel sehenswert zum 4:0 in die Maschen versenkte (66.). Doch auch die TuS sollte in der Schlussphase noch einmal zu einer guten Gelegenheit kommen. Erneut erwies sich dabei Lahn als Unruheherd. Der Flügelflitzer leitete den Ball zu Käfferbitz weiter, dessen Abschluss wurde wiederum zur Ecke geblockt (80.). Ein Ehrentreffer blieb den Schängeln somit verwehrt, dennoch wussten die Blau-Schwarzen - vor allem in der ersten Hälfte - zu überzeugen.

TuS Koblenz: Keilmann (46. Bade) – Antonaci (67. Koch), Schüler, von der Bracke, Müller (60. Nalbantis), Popovits (60. Engels), Glockner, Stahl (67. Arndt), Lahn, Bozic, Wekesser (7. Käfferbitz).

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