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Montag, 07. August 2017

Stadt Koblenz unterstützt TuS Koblenz

Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig: „Eine Frage der Fairness“

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Nach konstruktiven und partnerschaftlich geführten Gesprächen mit der Stadt Koblenz hat Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig der TuS Koblenz zugesagt, die mit der Verlegung des Spielortes für das DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden vom Stadion Oberwerth nach Zwickau verbundenen, stadionbezogenen Mehrkosten zu ersetzen. Diese Mehrkosten wurden einvernehmlich mit EUR 50.000,00 ermittelt. „Für mich ist das eine Frage der Fairness, dass wir hier helfen als Stadt, wie wir das bei anderen Vereinen auch schon gemacht haben. Die TuS kann schließlich nichts dafür, dass ausgerechnet während der Sanierungsphase des Stadions so eine sportliche Großchance der TuS geboten wird“, erklärte der Oberbürgermeister auch in seiner Eigenschaft als Kämmerer der Stadt. Das dürfe nicht zu Lasten des Traditionsvereins gehen, betont Hofmann-Göttig.

„Wir danken der Stadt Koblenz, Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig und allen im Abstimmungsprozess beteiligten Vertretern und Mitarbeitern der Stadt Koblenz für diese schnelle, unbürokratische Unterstützung, wodurch zumindest der finanzielle Schaden durch die Spielverlegung nach Zwickau ausgeglichen wird. Damit haben wir eine sichere Planungsgrundlage, damit wir uns jetzt wieder auf den sportlichen Bereich konzentrieren können“, so Hans-Werner van Heesch (Vizepräsident der TuS Koblenz), der federführend die Verhandlungen mit der Stadt geführt hat.

„Natürlich ist die Situation mit dem Spielort Zwickau vor allem für unsere tollen Fans, aber auch für die Mannschaft suboptimal. Wir alle hätten uns ein echtes Heimspiel auf dem Oberwerth gewünscht. Durch die mit der Stadt vereinbarte Entschädigung werden wir aber zumindest finanziell mit einem blauen Auge davon kommen“, so TuS-Präsident Arnd Gelhard, auch wenn der mit der Teilnahme am DFB-Pokal erhoffte „Geldsegen“ wohl ausbleibt: „Die Einnahmesituation ist aufgrund der Verlegung des Spiels nach Zwickau und dem damit verbundenen späten Start des Vorverkaufs schwer einschätzbar.“

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