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Dienstag, 14. November 2017

TuS-Fan Jens Dausner: Wir packen den Klassenerhalt!

Der 39-Jährige ist unser „Fan der Woche“

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Foto: Daumen hoch: Jens Dausner ist vom Klassenerhalt überzeugt

Jens Dausner hat es nach Spielschluss besonders eilig. „Auf geht’s an die Arbeit“, sagt der 39-Jährige und sprintet in den Stadioninnenraum. Der sympathische Schängel unterstützt seit dieser Saison das TuS-Team beim Auf- bzw. Abbau der Werbebanden. „Die Arbeit im TuS-Team macht mir großen Spaß. Alle sind immer gut drauf, gemeinsam haben wir schon vieles erlebt“, berichtet unser Fan der Woche.

Dausner packt kräftig an, Bande für Bande arbeitet er sich vor. Eine knappe Viertelstunde später ist alles verstaut. Jetzt hat auch Dausner endlich Zeit für ein kurzes Gespräch. „Die Arbeit geht nun einmal vor“, sagt er und lacht dabei.

Als der Verein Anfang der Jahrtausendwende in der damaligen Oberliga Südwest spielte, packte ihn das TuS-Fieber. „Da fing die Leidenschaft an“, berichtet Dausner mit leuchtenden Augen. „Fortan bin ich zu jedem Heimspiel ins Stadion Oberwerth gefahren. Auch auswärts war ich immer häufiger dabei.“ Sein Lieblingsspieler aus der Anfangszeit: Anel Dzaka. „Ganz klar! Er ist einfach eine TuS-Legende“, schwärmt Dausner. Und seine Favoriten aus der aktuellen Mannschaft? „Michael Stahl und André Marx. Beide sind absolute Führungsspieler.“

Apropos Stahl: Dessen 61,5-Meter-Knaller im DFB-Pokal gegen Hertha BSC Berlin hat Dausner natürlich hautnah miterlebt. „Ich stand mittendrin im Fanblock. Beim Torjubel ging es richtig zur Sache. Das war ein ganz starkes Tor von ihm“, so Dausner, der beteuert: „In dem Moment, als Stahli voll durchgezogen hat, war ich mir zu 100 Prozent sicher, dass der Ball reingeht.“

Gerne erinnert sich Dausner auch an die Zeit in der 2. Bundesliga zurück. „Die vier Jahre waren natürlich eine sehr schöne Geschichte. Plötzlich haben wir gegen Köln, Kaiserslautern und Mainz gespielt. So etwas hat man nicht alle Tage, da waren schon viele tolle Erlebnisse dabei. Vielleicht kommt die Zeit ja irgendwann mal wieder“, hofft Dausner.

Zunächst aber gilt die volle Konzentration dem Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest. Dausner ist überzeugt davon, dass die TuS am Ende der Saison über dem Strich stehen wird. „Wir bleiben in der Liga drin, das ist das erklärte Ziel. Und ich gehe fest davon aus, dass wir das auch packen werden. Wir hatten bisher leider viel mit Verletzungspech zu kämpfen. Außerdem haben wir die Spiele immer nur ganz knapp verloren. Es hat meist einfach nur das Quäntchen Glück gefehlt“, so Dausner.

Der 39-Jährige plädiert im Übrigen für eine Änderung der Aufstiegsregelung: „Da muss etwas getan werden. Es kann doch nicht sein, dass ein schlechter Tag in den Play-Offs am Ende dazu führt, dass die ganze Arbeit einer Saison umsonst war. Der Meister muss direkt aufsteigen“, meint Dausner, der die Regionalliga Südwest für relativ ausgeglichen hält: „An einem guten Tag kann eigentlich jeder jeden schlagen.“

Die TuS-Heimspiele verfolgt Dausner immer von der Gegengerade aus, und natürlich darf er auch bei den Auswärtsspielen nicht fehlen. „Nur beim TSV Steinbach konnte ich leider nicht dabei sein“, seufzt Dausner. „Ausgerechnet dort fuhr die TuS dann ihren ersten Auswärtsdreier der Saison ein. Aber ich habe das Spiel natürlich am Live-Ticker verfolgt und war erleichtert, als endlich abgepfiffen wurde.“

Das Daumendrücken aus der Ferne hatte sich also gelohnt. Doch am liebsten feuert Dausner seine Farben natürlich vor Ort an. Schließlich ist die TuS für ihn mehr als nur sein Heimatverein: „Man kennt sich untereinander, trifft Gleichgesinnte und knüpft schnell neue Freundschaften. Alle stehen zusammen, auch in schwierigen Zeiten. Wir sind wie eine große Gemeinschaft.“

▪ Ihr wollt auch einmal „Fan der Woche“ werden? Dann schreibt einfach eine kurze E-Mail an stadionmagazin@tuskoblenz.de und verratet uns, warum ausgerechnet ihr vorgestellt werden sollt – und schon bald werden wir euch und eure Geschichte präsentieren!

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