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Donnerstag, 23. November 2017

3:0-Derbysieg in Trier: TuS zieht ins Rheinlandpokal-Halbfinale ein

Tore durch Marx, Hombach und Antonaci – Jetzt wartet der VfB Wissen

Bild:
Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

Die TuS Koblenz ist der Titelverteidigung im Rheinlandpokal einen großen Schritt näher gekommen. Das Team von Cheftrainer Petrik Sander setzte sich beim Oberligisten SV Eintracht Trier auch in der Höhe verdient mit 3:0 (1:0) durch. Damit haben die Schängel das Halbfinale erreicht. Dort treffen die Blau-Schwarzen im April auf den Bezirksligisten VfB Wissen.

Die 873 Zuschauer im Moselstadion sahen einen umkämpften ersten Durchgang. Beide Mannschaften gingen intensiv in die Zweikämpfe und ackerten um jeden Zentimeter. So kam es immer wieder zu der einen oder anderen Spielunterbrechung durch Foulspiele auf beiden Seiten. Die erste Halbchance der Partie gehörte der Eintracht. Nach einem Freistoß von Dominik Kinscher kam Godmer Mabouba im Zentrum an die Kugel, doch Chris Keilmann im TuS-Kasten hatte keine Probleme, das Leder festzuhalten (6.). Verbissen ging es weiter, die Teams schenkten sich auch weiterhin nichts. In der 28. Minute kam Triers Georgios Lyras aus knapp 16 Metern vielversprechend zum Schuss, zielte aber zu ungenau. Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt ging die TuS fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff in Front. Einen Freistoß von Andreas Glockner köpfte der aufgerückte Kapitän André Marx zum 1:0 in die Maschen. Die Eintracht suchte die schnelle Antwort und konterte in der 44. Spielminute gefährlich. Doch der aufmerksame Michael Stahl war zur Stelle und stoppte den Angriff des SVE, sodass es zur Pause bei der knappen Koblenzer Führung blieb.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs war die TuS die aktivere Mannschaft. Zweimal wurde es nach Koblenzer Eckbällen gefährlich. In der 51. Minute köpfte Lukas Hombach am kurzen Pfosten eine Glockner-Ecke neben das Tor, kurz darauf kam dann Marx nach einem Eckball einen Schritt zu spät gegen SVE-Torhüter Andrei-Sorin Popescu (54.). Kaum 60 Sekunden später lag der Ball im Trierer Tor. Eine flache Hereingabe von Marco Müller vollstreckte Hombach in der Mitte eiskalt zum vorentscheidenden 2:0 (55.). Die Eintracht erhöhte in der Folge den Druck, doch Keilmann erwies sich als sicherer Rückhalt. Der Koblenzer Keeper rettete zunächst zweimal gegen Kevin Heinz (59.) und war dann auch gegen den enteilten Alexander Biedermann zur Stelle (64.). Auf der Gegenseite fehlte nicht viel zum 3:0, SVE-Torwart Popescu parierte auf der Linie gegen Glockner (69.). Die TuS wollte den Sack nun endgültig zumachen. Pech hatten die Schängel in der 78. Minute, als Adam Bouzid in höchster Not vor dem einschussbereiten Stahl zur Ecke klären konnte. Eine tolle Einzelleistung von Kevin Lahn ebnete schließlich neun Minuten vor dem Ende den Weg zum 3:0. Der Koblenzer setzte sich stark auf links durch und hatte dann auch noch das Auge für Ricardo Antonaci, der zum Endstand traf.

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