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Sonntag, 26. November 2017

TuS holt zwei Tore auf und verliert am Ende doch noch

Bittere 3:4-Niederlage bei der Bundesligareserve des SC Freiburg

Bild:
Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

Am 21. Spieltag der Regionalliga Südwest musste die TuS Koblenz eine bittere Auswärtsniederlage hinnehmen. Beim SC Freiburg II verlor die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander mit 3:4 (2:3). Der Siegtreffer für die Hausherren fiel erst in der Nachspielzeit. Zuvor hatte die TuS ein furioses Comeback gestartet und war nach einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand zum Ausgleich gekommen.

Die Schängel mussten im Möslestadion einem frühen 0:1 hinterherlaufen. Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte wurde Kai Brünker freigespielt und vollstreckte eiskalt zur Freiburger Führung (12.). Nur fünf Minuten später kam es für die Koblenzer sogar noch schlimmer: Mohamed Dräger tauchte blank vor TuS-Keeper Chris Keilmann auf, ging an diesem vorbei und schob das Leder mühelos ins verwaiste Tor zum 2:0 ein. In der 26. Spielminute wurde es für die TuS erneut gefährlich, ein zentraler Schuss von Felix Roth aus rund 18 Metern flog in die Arme von Keilmann. Auf der Gegenseite flankte Ricardo Antonaci den Ball von rechts in die Mitte, doch der aufgerückte TuS-Kapitän André Marx kam gegen SCF-Keeper Constantin Fromman einen Schritt zu spät (29.). Kurz darauf konnten die Blau-Schwarzen auf 1:2 verkürzen. Nach einem Foulspiel von Ivan Sachanenko an Antonaci entschied Schiedsrichter Michael Kimmeyer auf Elfmeter, den Andreas Glockner sicher in die linke untere Ecke verwandelte (33.). Lange konnten sich die Koblenzer über den Treffer aber nicht freuen, denn der SCF stellte fast postwendend den alten Abstand wieder her. Einen langen Diagonalball von Kolja Herrmann köpfte Christoph Daferner am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz zum 3:1 ein (36.). Die TuS zeigte in der Folge Moral und kam noch vor dem Halbzeitpfiff zum erneuten Anschlusstreffer. Marco Müller zog von rechts nach innen und überlupfte den gegnerischen Schlussmann aus rund 17 Metern (44.).

In den zweiten Durchgang starteten die Schängel hellwach. Den Koblenzern war anzumerken, dass sie den schnellen Ausgleich erzielen wollten. Im Anschluss an einen Einwurf kam Lukas Hombach zentral zum Schuss, doch SCF-Torwart Fromman packte sicher zu (50.). Wenig später musste die TuS am eigenen Fünfmeterraum eine brenzlige Situation überstehen. Nach einem Freistoß von der linken Seite, getreten vom erfahrenen Freiburger Kapitän Ivica Banovic, gelang den Gastgebern fast das 4:2. Keven Schlotterbeck kam an den Ball, doch der aufmerksame Marx konnte das Leder noch entscheidend zur Ecke abwehren (57.). Statt der möglichen Freiburger Vorentscheidung fiel auf der Gegenseite der Ausgleich. Die Hausherren konnten einen Ball im eigenen Sechzehner nicht klären, Michael Stahl nahm die Kugel mit der Brust an und versenkte das Leder unhaltbar aus 16 Metern zum 3:3 (64.). Zehn Minuten später hätten die Koblenzer gerne einen Strafstoß gesehen, nachdem Michael Schüler im Sechzehner von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht worden war. Dieses Mal allerdings blieb der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Kimmeyer aus. Die TuS hielt die Partie bei den favorisierten Breisgauern offen, der Spielausgang war vollkommen offen. In der 77. Minute hatten die Schängel das Glück auf ihrer Seite, als Dräger einen Flankenball von Kolja Herrmann haarscharf am Kasten vorbeiköpfte. Umso bitterer war es, dass die Koblenzer in der Nachspielzeit doch noch den Gegentreffer zum 3:4-Endstand kassierten. Ein hoher Ball von der linken Seite erreichte in der Mitte Dräger, der den Fuß zum Freiburger Siegtreffer hinhielt (90.+1).

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