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Donnerstag, 17. Mai 2018

Koblenz gegen Koblenz: Der Weg beider Mannschaften ins Finale

So haben sich TuS Koblenz und Rot-Weiß Koblenz für das Endspiel am 21. Mai qualifiziert

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Foto: Jubeltraube: Im Viertelfinale behielt die TuS Koblenz bei Eintracht Trier mit 3:0 die Oberhand (Bild: Heinz-Jörg Wurzbacher)

Finalfieber in Koblenz: Am Montag, 21. Mai, stehen sich Regionalligist TuS Koblenz und Oberligist Rot-Weiß Koblenz im Endspiel des Rheinlandpokals gegenüber. Das Stadtduell wird um 12.30 Uhr im Stadion Oberwerth angepfiffen. Doch wie haben sich beide Klubs überhaupt für das Finale qualifiziert? Wir skizzieren noch einmal den Weg beider Mannschaften ins Endspiel.

Die Mission Titelverteidigung startete für die TuS Koblenz am 5. September 2017. Die Schängel waren zu Gast bei der SV Vesalia Oberwesel, wo die Blau-Schwarzen ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. Zwar nur knapp mit 1:0, aber dennoch verdient behielt die TuS gegen den Bezirksligisten die Oberhand. Das einzige Tor des Tages erzielte Erik Wekesser (mittlerweile FC-Astoria Walldorf).

Bereits eine Woche zuvor machte Rot-Weiß Koblenz den Einzug in die dritte Runde perfekt. Die Vorstädter setzten sich beim Bezirksligisten Ahrweiler BC in einer torreichen Begegnung knapp mit 4:3 durch. Der Koblenzer Siegtreffer fiel erst in der Nachspielzeit, nachdem Ahrweiler Minuten zuvor ausgleichen konnte.

Zurück zur TuS: In der dritten Runde ging es für die Schängel erneut zu einem Bezirksligisten. Die Blau-Schwarzen gastierten bei der SG Müden. Auch dort gaben sich die Koblenzer keine Blöße. André Marx besorgte vor der Pause das 1:0, nach dem Seitenwechsel traf dann Felix Käfferbitz zum 2:0-Endstand gegen den Underdog.

Apropos Underdog: Diese Rolle nahm auch die SG Gönnersdorf bei ihrer Drittrundenbegegnung gegen Rot-Weiß Koblenz ein. Dennoch machte der Bezirksligist dem zwei Klassen höher spielenden Oberligisten das Leben schwer. Schlussendlich setzte sich aber auch hier der Favorit durch, mit 2:0 entschieden die Vorstädter das Spiel für sich.

Ein Schützenfest feierte die TuS Koblenz im Achtelfinale des Rheinlandpokals. Beim 6:1-Erfolg der Schängel hatte Gastgeber SG Weitefeld nicht den Hauch einer Chance. Dreimal Dejan Bozic und dreimal Kevin Lahn – das halbe Dutzend gegen den Bezirksligisten war voll.

Weitaus enger ging es beim Rheinlandderby zwischen dem FV Engers und Rot-Weiß Koblenz zu. Die Partie der beiden Oberligisten musste nach torlosen 90 Minuten in die Verlängerung gehen. Dort hatten die Vorstädter das bessere Ende für sich und gewannen die Partie mit 2:0.

Zu einer Neuauflage des Vorjahresendspiels kam es im Viertelfinale. Die TuS Koblenz gastierte beim klassentieferen SV Eintracht Trier. André Marx, Lukas Hombach und Ricardo Antonaci sorgten mit ihren Treffern dafür, dass die Schängel das Derby mit 3:0 gewannen und damit eine Runde weiter waren.

Eine Runde weiter kam auch Rot-Weiß Koblenz. Erneut hatten die Vorstädter ein oberligainternes Duell vor der Brust, dieses Mal jedoch vor eigenem Publikum. Die Mannschaft von Trainer Fatih Cift ließ gegen den FSV Salmrohr nichts anbrennen und buchte nach einem ungefährdeten 4:1 das Halbfinalticket.

In der Vorschlussrunde ging es für die TuS Koblenz mit einem Auswärtsspiel beim VfB Wissen weiter. Bereits zur Pause stand der 3:0-Endstand für die Blau-Schwarzen fest. Marco Koch und Patrik Dzalto (2) waren zur Stelle und ebneten mit ihren Toren den Weg ins Endspiel.

Auf ihren Finalgegner musste die TuS anschließend lange warten. Denn während das Spiel in Wissen bereits längst abgepfiffen war, standen sich in Nentershausen noch immer die Sportfreunde Eisbachtal und Rot-Weiß Koblenz gegenüber. Nach 45 Minuten hieß es 1:1, nach 90 Minuten 2:2, nach 120 Minuten 4:4, nach jeweils fünf Schützen im Elfmeterschießen 8:8. Einen Sieger gab es zu später Stunde dann doch noch. Es waren die Rot-Weißen, die sich in einer denkwürdigen Partie durchsetzten.

Nun also kommt es am 21. Mai zum Stadtduell. Koblenz gegen Koblenz. Blau-Schwarz gegen Rot-Weiß. Regionalliga gegen Oberliga. Sicher ist: Am Ende einer langen Pokalreise wird nur eine Mannschaft den Pokal in die Höhe recken können.

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