06.08.2018 - 1. Mannschaft, TOP-News, Facebook

« zurück
Vorherige Nachricht Nächste Nachricht
Montag, 06. August 2018

Interview mit Marco Gietzen: „Der Zusammenhalt ist unglaublich wichtig“

Der Neuzugang vom FC Karbach im Gespräch

Bild:
Foto: Didi Mühlen

Nach sechs Jahren beim FC Karbach hat Marco Gietzen eine neue Herausforderung gesucht und sich der TuS Koblenz angeschlossen. „Die Zeit war reif für einen Tapetenwechsel“, sagt der 27-Jährige vor dem Heimspiel gegen Arminia Ludwigshafen (Mittwoch, 8. August, um 19 Uhr im Stadion Oberwerth).

Was hat dich dazu bewogen, zur TuS Koblenz zu wechseln?

Marco Gietzen: Die TuS ist einfach ein Traditionsverein. Den Klub gibt es schon ewig und wird es auch immer geben. Der Weg, der mir in den Gesprächen offengelegt wurde, hat mir zugesagt. Ich bin einer, der gerne anpackt. Insofern freue ich mich, hier etwas mit aufzubauen. Sportlich gesehen ist es für mich noch einmal eine andere Herausforderung als in Karbach. Die Anforderungen sind höher, es wird mehr verlangt.

Du sprichst deinen alten Verein an. In Karbach hast du insgesamt sechs Jahre gespielt.

Gietzen: Das stimmt. Ich hatte schöne und gute Jahre in Karbach. Aber man kennt das vielleicht aus dem Berufsleben: Wenn man irgendwo viele Jahre ist, wird man mit der Zeit ein bisschen amtsmüde und sehnt sich nach etwas Neuem. Im Prinzip war nun die Zeit reif für einen Tapetenwechsel und eine neue Herausforderung. Ich war auf der Suche nach einem neuen Input und wollte mir selbst noch einmal ein paar neue Ziele setzen. Mit dem Neuanfang bei der TuS hat sich für mich eine Tür geöffnet.

Wie ist dein erster Eindruck von der Mannschaft?

Gietzen: Wir sind ein recht junges Team. Mit meinen 27 Jahren gehöre ich ja fast schon zu den Ältesten. (lacht) Die Jüngeren sind für jeden Hinweis dankbar und nehmen Hilfestellungen gerne an. Aber auch ich selbst kann von erfahrenen Spielern wie Michael Stahl noch etwas dazulernen. Die Mischung passt also, in der Kabine ist es harmonisch.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Gietzen: Es gibt drei Typen von Spielern, die eine Mannschaft braucht: Die Arbeiter, Kämpfer und Hochbegabten. Ich würde mich zwischen den beiden Ersten ansiedeln. Ich war schon immer ein Teamplayer und glaube, dass mir das auch am besten steht.

Nach Abstieg und Insolvenz steht eine fast komplett neue TuS-Mannschaft auf dem Platz. Wie wichtig ist in diesem Zusammenhang die Unterstützung von den Rängen?

Gietzen: Gerade jetzt in der Phase des Neuaufbaus ist der Zusammenhalt natürlich unglaublich wichtig. Wir wissen alle, wo wir momentan stehen. Jedem ist bewusst, dass es nicht mehr so laufen kann, wie in der Vergangenheit. Das gemeinsame Kennenlernen vor unserem ersten Heimspiel war eine tolle Sache und wurde von den Fans auch ganz gut angenommen. Es war ein schöner Abend, man ist sich näher gekommen. Ein regelmäßiger Austausch ist wichtig, nur so kann der eine den anderen auch besser verstehen. Ich bin mir sicher: Wenn wir auf dem Platz kämpfen, alles geben und uns aufopfern, dann wird das von den Fans auch honoriert. Es muss unser Ziel sein, die Anhänger auf dieser Ebene mitzunehmen. Was unterm Strich dabei herauskommt, wird man sehen. Aber genau das muss die Basis sein, um dann weiter zu wachsen.

Vorherige Nachricht Nächste Nachricht