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Dienstag, 07. August 2018

Interview mit Gonzalez: „Mannschaft und Fans haben mich toll aufgenommen“

Der Neuzugang vom FC St. Pauli II im Gespräch

Bild:
Foto: Didi Mühlen

Ein Neuzugang aus dem hohen Norden: Rudolf Gonzalez ist vom FC St. Pauli II zur TuS Koblenz gewechselt. „Ich habe in Hamburg meine Erfahrungen gemacht, nun freue ich mich auf die Zeit hier in Koblenz“, sagt der 20-Jährige vor dem Heimspiel gegen Arminia Ludwigshafen (Mittwoch, 8. August, um 19 Uhr im Stadion Oberwerth).

Was gab den Ausschlag für deinen Wechsel zur TuS Koblenz?

Rudolf Gonzalez: Ich wollte einfach wieder mehr Spielpraxis bekommen. Bei der TuS kann ich ein Teil von etwas Neuem sein. Der Ansporn ist groß. Ich will der Mannschaft helfen, damit wir die gesteckten Ziele erreichen. Gleichzeitig bin ich durch den Wechsel auch wieder näher an Hennef und somit an meiner Familie. Das ist mir auch sehr wichtig.

Was sagst du zu deinen neuen Teamkollegen?

Gonzalez: Ich wurde von den anderen herzlich empfangen. Wir haben coole Jungs in der Truppe. Die Älteren kümmern sich um die Jüngeren und geben wertvolle Tipps. Es passt sehr gut im Team. Auch die Fans haben mich alle toll aufgenommen. Das gemeinsame Kennenlernen vor dem ersten Heimspiel war schön. Es hat mich richtig gefreut, dass so viele Fans gekommen sind. Alle waren total nett.

Du hast zuletzt beim FC St. Pauli II gespielt. Hand aufs Herz: Was ist dran am Mythos Milllerntor?

Gonzalez: Das Millerntor ist schon geil, dort muss man einfach mal gewesen sein. Auch wenn es mal nicht so gut läuft, stehen die Fans trotzdem weiter hinter einem. Es ist schon ein besonderes Stadion mit einer ganz besonderen Atmosphäre.

Auch die Stadt Hamburg soll ganz schön sein…

Gonzalez: Das stimmt. Ehrlich gesagt vermisse ich Hamburg auch ein bisschen, die Stadt ist einfach cool. Aber dort habe ich jetzt meine Erfahrungen gemacht und nun bin ich in Koblenz und freue mich auf die Zeit hier. Ich habe schon vieles gesehen: Das Deutsche Eck, die Altstadt, ein paar Restaurants. Auch Koblenz ist eine sehr schöne Stadt.

In der Jugend wurdest du bei Bayer 04 Leverkusen ausgebildet. Eine sehr lehrreiche Zeit, oder?

Gonzalez: Auf jeden Fall. Was ich in Leverkusen gelernt habe, kann ich für mein ganzes weiteres Fußballleben anwenden. Allein die taktische Ausbildung, die einem vermittelt wird. Oder die Grundfitness, die man dort erlangt. Ich habe viel an Erfahrung aus dieser Zeit mitgenommen.

Lass uns zurück zur TuS kommen: Euer Trainer Anel Dzaka ist jemand mit Fußball-Stallgeruch.

Gonzalez: Ja, absolut. Er weiß, wovon er redet, schließlich hat er früher selbst jahrelang Fußball gespielt. In meinen Augen ist er ein super Typ. Mit ihm kann man lachen und wie mit einem Mitspieler reden. Gleichzeitig ist er aber auch wieder ernst und versucht, das Beste aus uns herauszuholen.

Hattest du früher ein sportliches Vorbild?

Gonzalez: Als ich noch Außenverteidiger gespielt habe, war Dani Alves mein Vorbild. Klein, schnell, technisch stark.

Wie kam es dazu, dass du vom Außenverteidiger zum offensiven Wirbelwind umgeschult bist?

Gonzalez: Ich hatte schon immer den Drang, nach vorne zu gehen. Bei jeder Aktion. Irgendwann hat es sich dann so entwickelt, dass ich weiter vorne gespielt habe. Dort fühle ich mich auch wohler. Ich habe mehr Freiheiten und kann meine Stärken im Dribbling und Eins-gegen-Eins ausspielen. Am liebsten spiele ich auf den Außenpositionen, aber ich kann auch gut auf der Zehn spielen und dort die Bälle verteilen.

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