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Donnerstag, 13. Dezember 2018

Interview mit Dzaka: „Danke an alle für die tolle Unterstützung!“

Der TuS-Trainer im Gespräch

Bild:
Foto: Didi Mühlen

„Gemeinsam können wir in diesem tollen Verein und in dieser tollen Stadt einiges bewegen“, sagt Anel Dzaka. Zum Jahresende sprachen wir mit dem Trainer der TuS Koblenz über die abgelaufene Hinrunde, den Jugendstil mit Eigengewächsen und die Ziele für die zweite Saisonhälfte.

Ein einstelliger Tabellenplatz in der Oberliga und dazu noch das Halbfinale im Rheinlandpokal erreicht – dein Zwischenfazit dürfte positiv ausfallen, oder?

Anel Dzaka: Absolut. Es ist toll zu sehen, wie sich die Mannschaft in der kurzen Zeit weiterentwickelt hat. Jeder weiß, wie schwierig die Situation im Sommer durch die Insolvenz war. Wir konnten erst spät planen, da niemand wusste, wie es weitergeht. Insofern können wir mit der Entwicklung einfach nur zufrieden sein. Die Mannschaft hat am Anfang Zeit gebraucht, aber das war mir auch klar, denn es sind viele Spieler zu uns gestoßen, die in der Saison davor kaum oder nur wenig gespielt haben und somit auch nicht direkt bei 100 Prozent sein konnten.

Entsprechend intensiv ist die Sommervorbereitung gewesen.

Dzaka: Ja, das stimmt, wir haben sehr viel gearbeitet. Es war nicht einfach für die Jungs, ich habe sehr viel von ihnen gefordert. Aber ich wusste, dass sich das auszahlen wird. In den letzten Wochen und Monaten konnte man sehen, dass uns die harte Sommervorbereitung gut getan hat. Auch die Wintervorbereitung wird uns noch einmal weiterhelfen.

Du sprichst es an: Am 9. Januar steigt bereits das Auftakttraining im neuen Jahr.

Dzaka: Die Zeit bis zum ersten Training ist wichtig, um die Akkus wieder aufzuladen. Es war ein sehr intensives Jahr, viele Spieler sind am Limit. Die Jungs haben von mir einen Plan mitbekommen und werden auch in der Pause fleißig sein. Die Vorbereitung ist sehr kurz, Anfang Februar geht es bereits mit dem Wiederholungsspiel beim VfB Dillingen weiter. Da wollen wir dort weitermachen, wo wir vor der Pause aufgehört haben.

Der Jugendstil unter dir ist unverkennbar. So standen die beiden erst 18-jährigen Felix Könighaus und Leon Waldminghaus zuletzt regelmäßig gemeinsam in der Startelf.

Dzaka: Ja, beide haben eine tolle Entwicklung genommen. Auch einen Lukas Szymczak sollte man erwähnen, er hat sich ebenfalls gut weiterentwickelt. Ich sage es immer wieder: Wir haben eine tolle Jugendarbeit im Verein. Gemeinsam mit meinem Co-Trainer und Nachwuchsleiter Manuel Moral schaue ich mir viele Spiele an. Wir haben immer ein Auge auf die Jungs und beobachten sie. Wir würden uns natürlich freuen, wenn wir jedes Jahr ein, zwei Spieler der Sorte von Felix, Leon oder Lukas bei uns begrüßen dürften.

Ganz ohne gestandene Führungsspieler geht es aber auch nicht.

Dzaka: Das ist richtig. Für die Jungs ist es wichtig, dass sie ein paar erfahrene Leitwölfe neben sich haben. Spieler wie Michael Stahl, Daniel von der Bracke, Dieter Paucken, Admir Softic und Eldin Hadzic sind immer mit Herzblut dabei. Das ist schön und genau das fordere ich auch immer ein. Dass wir mit Leidenschaft und Herzblut Fußball spielen. Aber natürlich auch mit einer gewissen Spielidee. Die Jungs machen das sehr gut. Man sieht, dass wir eine Struktur in unserem Spiel haben. Darauf dürfen wir uns jetzt aber nicht ausruhen, sondern wir müssen weiter hart arbeiten. Alle gemeinsam.

Wie lauten die Ziele für die Rückrunde?

Dzaka: Wir werden weiter von Spiel zu Spiel denken. So haben wir es auch schon in der Hinrunde gemacht. Als Fußballer versucht man natürlich, immer zu gewinnen. Wichtig ist, dass wir auf uns schauen und in jedem Spiel, egal gegen wen es geht, unsere eigene Linie durchziehen. Wir wollen als Mannschaft noch weiter zusammenwachsen. Alles andere wird man dann sehen.

Ein wichtiger Faktor im bisherigen Saisonverlauf war die Unterstützung durch die Fans. Über 1000 Zuschauer pro Heimspiel sprechen eine deutliche Sprache.

Dzaka: Das ist einmalig, unsere Fans sind einfach etwas ganz Besonderes. Meine Mannschaft spürt in jedem Spiel die fantastische Unterstützung von den Rängen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an unsere Fans, aber natürlich auch an alle Partner und Sponsoren, an Insolvenzverwalter Dr. Theile und Herrn Dr. Bender für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, an Personen wie Remo Rashica und ganz besonders an die vielen ehrenamtlichen Helfer rund um den Verein. Danke an alle! Diese Unterstützung von allen Seiten zu erfahren, ist unglaublich schön und sollte uns alle stolz machen. Gemeinsam können wir in diesem tollen Verein und in dieser tollen Stadt einiges bewegen.

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